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Heizkessel

Heizkessel: Wo die Wärme für unser Zuhause entsteht

Das Herzstück jeder Heizungsanlage ist der Heizungskessel. Er sorgt dafür, dass aus den unterschiedlichsten Energieträgern wie Gas, Öl oder Holz überhaupt Wärme wird. Wie er das macht und welche Kesseltypen es gibt, erfahren Sie kurz und knackig am Ende dieser Seite unterhalb unserer Produkte. Der Blick darauf lohnt, denn in den letzten Jahrzehnten hat sich in der Heizungstechnologie viel getan! Die Heizungen arbeiten heute weitaus effizienter und nachhaltiger, als sie das früher getan haben. Mittlerweile wird dank Brennwerttechnologie auch das letzte Bisschen Energie aus dem Verbrennungsvorgang nutzbar gemacht. Dass die neuesten Kessel-Varianten entsprechend mehr kosten, ist klar – ebenso aber auch, dass sich die Investition in absehbarer Zeit rechnet / amortisiert. Ihren CO2-Abdruck verbessern Sie mit einem neuen Heizungskessel ohnehin sofort. Bei Klimaworld.com steht Ihnen ein breit gefächertes Angebot an Kessel-Varianten offen. Lassen Sie sich hier inspirieren und schmökern Sie danach in unserem Onlineshop. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die passende Anlage für Sie dabei. Besonders günstig wird der Kauf Ihres Kessels übrigens, wenn Sie Anspruch auf eine staatliche BAFA-Förderung haben für die Modernisierung Ihres Heizkessels haben. Wer Anspruch darauf hat, ist hier im Blog erklärt. Unter den Produkten finden Sie zudem die wichtigsten Fragen zum Thema Heizkessel beantwortet:

> Wie funktioniert ein Heizkessel?
> Welche Arten von Heizkesseln gibt es?
> Worin besteht der Unterschied zwischen Konstanttemperaturkessel und Niedertemperaturkessel?
> Was ist ein Brennwertkessel?
> Wieviel kostet ein Heizkessel?
> Wann müssen Heizkessel ausgetauscht werden?
> Wird der Austausch eines Heizkessels gefördert?

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Wie funktioniert ein Heizkessel?

Was ein Heizkessel so macht, ist durchaus bekannt. Er heizt. Und sorgt somit für Wärme in allen möglichen Umgebungen. Wie genau er das macht, darüber wissen dann doch bedeutend weniger Menschen Bescheid. Wie funktioniert er also, der Heizkessel?

Im Grunde ist ein Heizkessel ein Energieumwandler, und erst in zweiter Instanz ein Wärmeerzeuger. Im Inneren eines Heizkessels wird, technisch gesprochen, chemisch gebundene in thermische Energie umgewandelt. Gebunden ist sie in so unterschiedlichen Materialien wie Holz, Pellets, Gas oder Öl. Durch den im Inneren des Heizkessels ablaufenden Verbrennungsvorgang wird die gebundene Energie freigesetzt und in thermische Energie oder Wärmeenergie umgewandelt.

Diese Wärmeenergie wird dazu genutzt, die Brennkammer des Kessels zu erwärmen. Rund um die Kammer sind Rohrleitungen angebracht, in denen sich eine Flüssigkeit befindet. In der Regel handelt es sich dabei um Wasser. Die Brennkammer gibt die Wärmeenergie an das Wasser weiter, welches sie dann dem Heizsystem zuführt. Kurz gesagt: Es wird geheizt.

Welche Arten von Heizkesseln gibt es?

Die Art bzw. die Bezeichnung der Heizkessel richtet sich prinzipiell nach dem verwendeten Energieträger. Es gibt aktuell:

  • Gasheizkessel
  • Ölheizkessel
  • Scheitholzkessel/Holzvergaser und
  • Pelletkessel
  • Hackschnitzelkessel
  • Kombikessel
  • Festbrennstoffkessel
  • Kohlekessel

Des Weiteren werden die Kessel nach Ihrer Arbeitsweise unterschieden. Neben dem Konstanttemperaturkessel und dem Niedertemperaturkessel gibt es noch den Brennwertkessel. Die jüngste Variante des Kessel-Trios ist auch die effizienteste. Worin die Unterschiede liegen, wird im Folgenden erklärt.

Worin besteht der Unterschied zwischen Konstanttemperaturkessel und Niedertemperaturkessel?

Konstattemperaturkessel, auch Standardkessel genannt, sind die ältesten noch in Verwendung stehenden Gas- und Ölheizungen in Deutschland. Ihr typischstes Merkmal: Die konstant hohe Temperatur zwischen 70 und 90° C. Die wird auch durch beispielsweise bessere Dämmung nicht gedrückt. Regulierungsmöglichkeiten gibt es nicht. Derartige Kessel produzieren immer die gleiche Menge an Wärme, auch wenn diese gar nicht benötigt wird. Sie arbeiten extrem ineffizient und nutzen lediglich 68% der Brennstoffenergie. Eingebaut wurden diese Anlagen bis in die Mitte der 1980er-Jahre. Heute stellen Sie keine gangbare Alternative mehr dar. 
Niedertemperaturkessel (NT-Kessel) sind die Nachfolger der Standardkessel und arbeiten weitaus effizienter. Bis zu 87% der Brennstoffenergie werden zur Wärmeerzeugung genutzt. Sie richten die Produktion am Bedarf aus und arbeiten auch mit Temperaturen von bis zu 35° C.

Die modernste Variante der Heizkessel ist der Brennwertkessel. Da sich der nicht aufgrund des genutzten Brennstoffs, sondern durch die Funktionsweise von Konstant- und Niedertemperaturkessel unterscheidet, wird er in einem eigenen Absatz gesondert behandelt.

Was ist ein Brennwertkessel?

Die nächste Entwicklungsstufe nach einem Niedertemperaturkessel ist der Brennwertkessel. Beide sind sich in ihren Grundfunktionen recht ähnlich. Brennwert- und Niedertemperaturkessel passen ihre Leistung an den tatsächlichen Bedarf an, beide bieten die Möglichkeit, eine Absenkzeit einzustellen. Also eine Zeit, in der die Heizung nur mit minimalem Aufwand arbeitet. Das ist meist in den Nachstunden der Fall.
Der große Unterschied des Brennwertkessels zum Standardkessel: Ein Brennwertkessel nutzt zusätzlich die Wärmeenergie der entstehenden Abgase. Durch die Brennwerttechnik erreichen diese Geräte eine Effizienz von bis zu 98%. Das bei der Nutzbarmachung der Abgaswärme anfallende Kondenswasser wird über einen eigenen Anschluss ins Abwassersystem geleitet. Wird rein die Effizienz als Bewertungsgrundlage der aktuellen Heizkesselgeneration herangezogen, ist es nicht überraschend, dass der Brennwertkessel, in welcher Ausführung auch immer, aktuell der wohl beste Heizkessel ist.

Funktionsweise Brennwertkessel:
Beim Brennwertkessel wird jene Wärme genutzt, die entsteht, wenn Wasserdampf kondensiert. Die beim Verbrennungsvorgang anfallenden Abgase enthalten eben diesen Wasserdampf. Das aus dem Heizkreislauf rückfließende Wasser und die für den Verbrennungsvorgang benötigte Luft kühlen die Abgase gemeinsam ab. Die entstehende Kondensationsenergie wird an einen Wärmetauscher übertragen, der es an das rücklaufende Heizwasser weitergibt. Dieses wird somit schon vorerwärmt, bevor es überhaupt wieder zum Brennraum kommt. Der dort zur Erwärmung benötigte Energiebedarf sinkt somit.

Wieviel kostet ein Heizkessel?

Der Preis eines neuen Heizkessels variiert abhängig von der Kesselart. An der Wand hängende Gasheizkessel, auch Gastherme genannt, sind ab 1.300 Euro erhältlich, bodenstehende Geräte kosten zwischen 3.000 und 5.000 Euro.
Für einen neuen Ölheizkessel müssen Sie zwischen 2.500 und 6.000 Euro einplanen.
Holzpelletkessel kosten zwischen 3.500 und 12.000 Euro. Soll es ein Scheitholz- oder Holzvergaserkessel sein, müssen Sie mit Preisen zwischen 4.000 und 12.000 Euro rechnen.
Die Preise für Brennwertkessel werden ebenso maßgeblich vom verwendeten Brennstoff beeinflusst. So sind Öl-Brennwertkessel (4.000 bis 9.000 Euro) und Gas-Brennwertkessel (1.500 bis 8.000 Euro) ähnlich teuer. Für einen Pellet-Brennwertkessel müssen Sie vergleichsweise tief in die Tasche greifen. Die Anlagen kosten zwischen 17.000 und 25.000 Euro.
Bei allen angeführten Preisen sind Installations-, Betriebs- und Wartungskosten noch nicht enthalten.

Wann müssen Heizkessel ausgetauscht werden?

Mit der Energiesparverordnung 2014 (EnEV 2014) wurde festgelegt, dass der überwiegende Großteil der Heizkessel nach 30 Jahren ausgetauscht werden muss. Im neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) wurde eine Austauschpflicht für entsprechende Anlagen mit Beginn 2020 festgelegt. Das betrifft alle Heizungsanlagen, die weder auf Niedertemperatur- noch auf Brennwerttechnik setzen. Dabei gilt das Datum der ersten Inbetriebnahme (Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger). Nachzulesen ist dieser Zeitpunkt in der Abnahmebescheinigung der Heizanlage, die beim Schornsteinfeger zu finden sein sollte.

Ausnahme:
Die Austauschpflicht gilt nicht für Hauseigentümer (Ein- und Zweifamilienhäuser), die selbst seit dem 1. Februar 2002 in besagtem Haus wohnen. Existieren in dem Gebäude mehr als zwei Wohnung oder wurde es nach dem 1. Februar 2002 erworben/geerbt, besteht die Ausnahme nicht.

Bei den 30 Jahren handelt es sich allerdings um den gesetzlich geregelten Maximalzeitraum. In der Realität lohnt sich ein Austausch meist schon viel früher. Da die Heiztechnik sich im Laufe der Jahre stetig verbessert und effizienter wird, sparen Sie mit einer neuen Heizung viel Geld und heizen außerdem nachhaltiger. In der Regel ist der Zeitpunkt für die Anschaffung eines neuen Heizkessels meist nach ca. 20 Jahren gekommen.

Wird der Austausch eines Heizkessels gefördert?

Ist der Zeitpunkt gekommen, sich vom alten Heizkessel zu trennen, wäre es für das Portemonnaie natürlich förderlich, wenn all die anfallenden Investitionskosten nicht alleine getragen werden müssten. Kurz gefragt: Wird der Heizkessel-Austausch bzw. wird der Einbau einer neuen Heizung gefördert?
Kurze Antwort: Ja, das wird er. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, sich beim Kesseltausch finanziell unter die Arme zu greifen lassen. Neben dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet sich Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als Anlaufstelle an.

  • BAFA: Voraussetzung für den Bezug von BAFA-Fördermitteln ist der Einbau einer neuen Anlage, die zumindest teilweise mit erneuerbaren Brennstoffen betrieben wird. Darunter fällt beispielsweise eine Pelletheizung oder eine Kombination aus Gas-Brennwertkessel und Solarthermie. In diesem Fall erhalten Sie bis zu 35% der förderfähigen Kosten zurück. Tauschen Sie Ihren alten Öl-Heizkessel aus, gibt es sogar 10% extra obendrauf. Im Idealfall werden also 45% der förderfähigen Kosten rückerstattet.
  • KfW: Pro Wohneinheit stellt die KfW einen günstigen Förderkredit von bis zu 50.000 Euro in Aussicht. Der ist übrigens mit der BAFA-Förderung kombinierbar.

In beiden Fällen gilt: Beantragen Sie die Förderungen unbedingt noch vor Beginn der Baumaßnahmen. Tun Sie das nicht, gibt es auch kein Geld. Genauere Infos zur Förderung durch die BAFA gibt’s in unseren Blogartikeln Übersicht BAFA-Förderung für Heizungen mit Erneuerbaren Energien: Fördergeld, Fristen & Anträge sowie Pelletheizung oder Gasheizung – wofür gibt's höhere Bafa-Förderungen?