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Klimaanlagen

Klimaanlagen und Klimageräte

Das Klima, im klassischen Sinne eigentlich die Zusammenfassung aller meterologischen Prozesse auf der Erde. Ursprünglich aus dem griechischen beschreibt das Wort „κλίμα = klímai“ eigentlich die Neigung der Sonne. Das Klima wird aber inzwischen mit einer Mischung aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit und angenehm kühler Luft  gleichgesetzt. In Wohnräumen und am Arbeitsplatz ist es der kostengünstigste Faktor für das eigene Wohlbefinden oder das der Mitarbeiter. Besonders im Sommer, ist es die primär empfundene Aufgabe einer Klimaanlage in der Wohnung und Arbeit, die eigenen Kopf abzukühlen. Die Regulierung durch Klimageräte, mobile Klimaanalagen oder auch Klima-Splitgeräte (je nach Bezeichnung), macht die Umgebung aber mehr als nur kühl: Es ist schlichtweg die einfachste Stellschraube für das Wohlfühlklima und eine kostengünstige dazu! Richtig eingestellt, fördert das Raumklima die Konzentration und Aufmerksamkeit – schließlich bestimmt der Anteil an Sauerstoff in der eingeatmeten Luft auch unser Leistungsvermögen. Und die Gesundheit von Mensch und Tier wird durch die Zusammensetzung des Raumklimas ebenfalls beeinflusst: Zu trockene Luft kann die Schleimhäute angreifen. Zu feuchte Luft kann auf Dauer zur Bildung von Schimmel führen oder dafür sorgen, dass sich Milben und anderes Ungeziefer heimlich einnisten. 

Die richtige Klimaanlage: Große Auswahl und Vielfalt

Bei uns finden Sie die eine umfangreiche Auswahl an Klimaanlagen für Ihre Wohnung oder Geschäftsräume. Dafür bieten wir Ihnen Klimaanlagen für alle Einsatzbereiche: Für den dynamischen Gebrauch in verschiedenen Räumen, empfehlen wir mobile Klimaanlagen. Für hohe Leistungsfähigkeit finden Sie eine Auswahl an Split-Klimaanlagen. Ebenso bieten ein breites Spektrum an Zubehör für Kältetechnik und Klimageräte. Für den reinen Austausch von Frischluft und Brauchluft, haben wir zudem ein großes Angebot an Lüftungsanlagen im Shop. 
Aber Achtung: Die Wahl der richtigen Klimatechnik bzw. Klimaanlage sollte gut geplant werden. Unser praktischer Klimarechner zeigt Ihnen nach Angabe von Raumgröße und Personenanzahl, mit wenigen Mausklicks die richtige Anlage für Ihre Ansprüche. Natürlich beraten wir Sie auch gerne persönlich und informieren Sie über die Eigenschaften unserer Klimaanlagen. Für einen kühlen Kopf, erreichen Sie uns unter info@klimaworld.com oder telefonisch unter (+49) 03601 - 408922 300

Das perfekte Wohlfühlklima

Aber was wird eigentlich als angenehm empfunden? Statistiken und Versuche zeigen, Temperaturen um 21 Grad Celsius und etwa 50 Prozent relative Luftfeuchtigkeit sind genau richtig. Und je sauberer die eingeatmete Luft ist, umso leistungsfähiger ist ein Mensch - sowohl körperlich als auch geistig. Als sauber definierte Luft beinhaltet etwa 78 Prozent Stickstoff, 21 Prozent Sauerstoff, 0,93 Prozent Edelgase und lediglich 0,03 Prozent Kohlendioxid. Insbesondere durch die Atmung von Lebewesen wird diese Zusammensetzung negativ verändert. Sprich: Je mehr Lebewesen sich in einem Raum befinden, desto schneller kippt das Verhältnis von Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid. Das Klima wird schließlich nicht umsonst häufig  mit „Stimmung“ gleichgesetzt. Ein schlechtes Raumklima führt und steht nicht selten für schlechte Stimmung der anwesenden Personen...

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So schaffen Sie das richtige Raumklima

Maßgeblich wird das Klima in Räumen durch zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit beeinflusst: Während zu hohe Luftfeuchtigkeit dazu führt, dass das Atmen schwerer fällt, sorgt eine geringe Luftfeuchtigkeit für ein Austrocknen der Schleimhäute. Insbesondere in schlecht gelüfteten Räumen kommt es zur Bildung feuchter Stellen einer erhöhten Gefahr von Schimmelbildung. Steigt der Gehalt an Kohlendioxid an, wird das Klima ebenfalls als unangenehm empfunden: Kopfschmerzen, Sehstörung und Schwindel können als Folgen auftreten. Deshalb ist es sinnvoll, Wohnräume und Büros regelmäßig gründlich zu lüften. Das sogenannte Stoßlüften ist hierbei am ehesten zu empfehlen, um ein Auskühlen und eine Kondensation zu vermeiden. Während der kalten Monate kann ein zusätzlicher Luftbefeuchter die Raumluftfeuchte auf ein angenehmes Maß erhöhen. Um das Klima der Innenräume im Sommer auf ein erfrischendes Maß zu regulieren, müssen gerade an besonders heißen Tagen effiziente Klimageräte zum Einsatz kommen: Der Aufenthalt ist nicht nur tagsüber angenehmer, auch nachts lässt sich damit viel besser schlafen.

Klimaanlagen am Arbeitsplatz für mehr Produktivität

Aufgrund der in Büros und Geschäften vielfach vorzufindenden EDV-Anlagen, muss das Klima in den betreffenden Räumen sowohl auf die Arbeitnehmer, als auch auf die Hardware abgestimmt werden. Je mehr elektrische Geräte innerhalb eines Raumes sind, desto stärker fällt die Erwärmung der Umgebung aus. Dies führt nicht nur zu trockener Raumluft, sondern ebenso zu einer möglichen Überhitzung der Geräte. Die betroffenen Räume müssen also so abgekühlt werden, dass die vom Gerätehersteller vorgegebenen Rahmenbedingungen eingehalten werden. Hierfür kommen Lüftungsanlagen - und/oder Klimaanlagen infrage. 

Die Regelung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit erfolgt mit Klimageräten, die energiesparend und effizient arbeiten. Richtig eingesetzt, lassen sich Räume aller Art ganz einfach mit Frischluft, Wärme und Luftfeuchtigkeit zu versorgen. Spezielle Filtersysteme tun ihr Übriges: Die Luft ist weniger belastet, und das Klima im Raum wird hierdurch zu einem wichtigen Leistungsfaktor: Sauberere Luft sorgt dafür, dass Erkältungen und Atembeschwerden weitaus seltener auftreten. Um das optimal passende Klimagerät für Ihren Bedarf zu finden, sind Raumvolumen, Isolierung sowie mögliche Strahlungswärme durch Personen, Geräte und die Sonne wichtige Faktoren.

Zentrale und dezentrale Klimasysteme: Vor- und Nachteile

Zentrale Klimaanlagen:

Eine zentrale Klimaanlage führt alle erforderlichen Regulierungen in einem zentralen Zu- und Abluftgerät aus. Von der "Zentrale" verteilen sich verschiedene Luftkanäle in die einzelnen Räume des Gebäudes. Zentrale Anlagen haben sich in den letzten Jahren zusehends bewährt. Die Anforderungen im Gebäude hinsichtlich Luftfeuchtigkeit, Luftqualität, Lautstärke und Temperatur lassen sich damit leichter erfüllen. Schließlich müssen Sie die Geräte mit eventueller Geräuschentwicklung nicht im zu regulierenden Raum befinden. Die räumliche Konzentrierung der Bauteile bietet außerdem wirtschaftliche Vorteile in Bezug auf Wartung, Hygiene, Energieeffizienz und der Flächennutzung. 

Vorteile

Nachteile

  • hohe Energieeinsparungen
  • sehr kostenintensiv in der Anschaffung
  • Lärmbelästigung fällt geringer aus als bei dezentralen Anlagen
    • hoher baulicher Aufwand (besonders bei Altbauten)
    • Klimatisierung der Zuluft möglich
    • -> in Altbauten nur bedingt möglich
    • Klima einzelner Räume lässt sich leicht regulieren
    • höherer Wartungsaufwand für einen hygienischen Betrieb
    • keine Gefahr des Luftkurzschlusses*
     

    * Als Luftkurzschluss bezeichnet man die Vermischung von der Zu- und Abluft im Innenbereich

     

    Dezentrale Klimaanlagen:

    Dezentrale Klimageräte führen die Arbeitsschritte wie das Fördern, Temperieren und Filtern der Luft direkt im Raum aus. Beispiele für solche Anlagen sind MultiSplit- und Splitanlagen. Mobile Raumklimageräte sind nicht mit den eigentlichen dezentralen Anlagen zu vergleichen, auch wenn sie sich stark ähneln. Für die Installation ist kein großer Bauaufwand erforderlich, deshalb bieten sich dezentrale Klimaanlagen sowohl für Besitzer von Altbauten, als auch für Bauherren eines Neubaus (Passivhaus / Nullenergiehaus) an.

     

    Vorteile

    Nachteile
    • kostengünstiger als zentrale Klimaanlagen
    • hoher Kostenaufwand bei der Anschaffung im gesamten Gebäude
    • nachträglicher Einbau leicht realisierbar
    • Gefahr eines Luftkurzschlusses
    • geringer baulicher Aufwand
    • Klimatisierung nur bedingt möglich
    • Individuelle Luftsteuerung möglich
    • geringere Energieeinsparungen als bei zentralen Anlagen
    • bei Belüftung von wenigen Räumen ist ein kostengünstiger Betrieb möglich
    • höhere Lärmbelastung bei mehreren Anlagen im Gebäude
    • Wärmerückgewinnung kann eingesetzt werden