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Wasserenthärtungsanlagen 

Wasser ist nicht gleich Wasser. Das kühle Nass setzt sich regional bedingt unterschiedlich zusammen. In manchen Gegenden ist es besonders hart. Das heißt, es enthält eine vergleichsweise hohe Menge an Kalzium und Magnesium. Nun ist dies zwar keineswegs gesundheitsschädlich, Ihre Wasserleitungen und Armaturen haben damit aber keine Freude. Der Grund: Die Inhaltsstoffe lagern sich in und an den Leitungen und Geräten ab und verkürzen somit ihre Lebensdauer. Je weicher das Wasser also ist, desto besser für die Technik. Das Zauberwort in diesem Zusammenhang: Wasserenthärtungsanlagen. 

Wünschen Sie zusätzliche Informationen, die im unteren Text nicht erklärt werden, können Sie mit dem Klimaworld-Kundenservice in Kontakt treten. Sie erreichen die Experten während der Öffnungszeiten unter der Telefonnummer 03601/408922300. Außerdem können Sie jederzeit eine Mail mit Ihrem Anliegen an die Adresse info@klimaworld.com schicken.  

> Was macht eine Wasserenthärtungsanlage? 
> Wie funktioniert eine Wasserenthärtungsanlage? 
> Worauf muss man beim Kauf einer Wasserenthärtungsanlage achten? 
> Wasserenthärtungsanlage: Angebotspalette 

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          Was macht eine Wasserenthärtungsanlage? 

          Die zwei zentralen Aufgaben einer Wasserenthärtungsanlage sind, das Trinkwasser „weich“ zu machen und somit Kalkablagerungen zu verhindern. Weich ist Wasser dann, wenn es wenig Calciumcarbonat, Kalzium- oder Magnesiumionen enthält. 

          Sie können selbst überprüfen, ob bei Ihnen eher weiches oder eher hartes Wasser aus dem Wasserhahn kommt. Lässt sich das Wasser mit Seife relativ einfach aufschäumen, ist es weich. Schäumt es nicht stark, ist es hingegen hart. 

          Eine spezifischere Möglichkeit der Einteilung bieten die sogenannten Härtegrade. Bei der entsprechenden Einheit handelt es sich um den „Grad deutscher Härte“ oder kurz „°dH“.  

          Die grobe Skala sieht dabei wie folgt aus: 

          • Weich: 0-10 °dH 
          • Mittel: 10-16 °dH 
          • Hart: über 16 °dH

          Aber warum ist es eigentlich sinnvoll, das Wasser möglichst weich zu bekommen? Welche positiven Auswirkungen hat das auf uns bzw. unseren Haushalt? 

          • In weichem Wasser befindet sich weniger Kalzium und Magnesium, deshalb lagert sich auch weniger Kalk in den Leitungen und den Haushaltsgeräten ab. Das spart nicht nur Energiekosten, sondern senkt gleichzeitig den Wartungsaufwand und verlängert die Lebensdauer der Geräte. 
          • Wie bereits erwähnt, schäumt Seife mit weichem Wasser schneller. Dasselbe gilt auch für Alle anderen Spül- und Putzmittel bzw. Badezusätze. Das klingt zunächst nicht wirklich relevant, hat aber tatsächlich Einfluss auf Ihre Finanzen. Durch das stärkere Schäumen verwenden Sie automatisch weniger Reinigungsmittel, Duschgels, Seifen etc. Der verringerte Gebrauch senkt die Kosten und die Umweltbelastung gleichermaßen. 
          • Weiches Wasser ist außerdem besser geeignet, um Ihre Blumen und andere Pflanzen  zu gießen. 
          • Aufgrund des niedrigeren Salzgehalts von weichem Wasser wird die Haut beim Waschen und Duschen nicht so stark ausgetrocknet.

          Wie funktioniert eine Wasserenthärtungsanlage? 

          Aufgabe der Wasserenthärtungsanlage ist es, sogenannte Härtebildner wie Magnesium oder Calcium aus unserem Nutz- und Brauchwasser zu filtern. Wie das Gerät das schafft? Hier gibt es zwei unterschiedliche Ansätze. Erstens: Mithilfe eines Kunstharzes im Inneren der Anlage. Zweitens: Durch Umkehrosmose 

          Wasserenthärtung durch Kunstharz 

          Das harte Wasser wird in das Gerät eingeleitet und durchströmt dort das Harz. Dieses bindet nun den Kalk. Oder genauer gesagt: Das Harz filtert die Ionen des Magnesiums und Calciums aus dem Wasser und ersetzt sie durch eine entsprechende Menge an Natrium-Ionen. Am Ende kommt weiches, entkalktes Wasser heraus, welches statt Magnesium- und Calcium- nun eben Natrium-Ionen enthält. An der übrigen Zusammensetzung ändert sich hingegen nichts. 

          So gut diese Methode auch funktioniert, irgendwann hat das Harz einen Punkt erreicht, an dem es keinen Kalk mehr aufnehmen kann. Ist dies der Fall, muss der Kalk mithilfe von Salzen aus dem Ionentauscher gelöst werden, erst danach ist dieser wieder für den Einsatz geeignet. 

          Wasserenthärtung durch Umkehrosmose 

          Statt des Kunstharzes befindet sich im Inneren der Anlage eine sogenannte Osmosemembran. In deren Oberfläche sind mikroskopisch kleine Löcher, durch welche lediglich reine Wassermoleküle durchpassen. Andere Bestandteile wie etwa Kalk-Partikel, Schwermetalle, Bakterien, Pestizide, Medikamentenrückstände etc. können die Membrane nicht passieren. Das Ergebnis ist weiches und gleichzeitig gefiltertes Wasser. 

          Was ist besser: Wasserenthärtung durch Kunstharz oder Osmose? 

          Eine pauschal gültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Vielmehr ist entscheidend, was Sie mit dem enthärteten Wasser machen möchten. 

          Kalkfreies Wasser zur Schonung der Leitungen, Armaturen und Geräte im Haushalt erzeugen Sie am besten über die Kunstharz-Methode. Diese Variante hat den Vorteil, dass die Wasserenthärtungsanlage am Hauptwasseranschluss Ihres Haushalts angeschlossen wird und sie von dem Vorgang im Alltag nichts mitbekommen. 

          Eine Osmose-Anlage ist dann die richtige Wahl, wenn die körperliche Gesundheit im Vordergrund steht. Das Filterverfahren ist deutlich gründlicher. Aber: Die sogenannten Untertisch-Osmoseanlagen sind stets nur an einen einzigen Wasserhahn gekoppelt. Zudem reduziert eine derartige Wasserenthärtungs- und Reinigungsanlage die Durchflussgeschwindigkeit. 

          Worauf muss man beim Kauf einer Wasserenthärtungsanlage achten? 

          Bevor Sie sich für eine Wasserenthärtungsanlagen entscheiden, müssen Sie einige wichtige Fragen für sich selbst beantworten. Nur so lässt sich das passende Gerät für Ihre Bedürfnisse finden. 

          1. Frage: Wie hoch ist mein Wasserverbrauch? 

          Dieser Wert ist wichtig, damit Sie eine Ahnung davon haben, welche Wassermengen auf die Anlage zukommen und ob sie dafür auch ausgelegt ist. Sie finden Ihren Verbrauch auf jeder Rechnung der Wasserwerke. 

          2. Frage: Wie hart ist das Wasser aktuell? 

          Die Frage ist deshalb relevant, weil die Antwort darauf zeigt, ob die Anschaffung einer Wasserenthärtungsanlage überhaupt notwendig ist.  

          Auch diese Zahlen stellen die örtlichen Wasserversorger zur Verfügung. Der Nachteil: Die Angabe ist lediglich ein Durchschnitts- oder ein Von-Bis-Wert. Exakter wäre es, sich eine sogenannte Titrierlösung zu bestellen. Die gibt es bereits für ca. 10 €. Alles, was Sie dann noch brauchen, sind 5 ml Ihres Leitungswassers. Sie tropfen nun nach und nach die Lösung ins Teströhrchen. Nach jedem Tropfen schütteln Sie das Röhrchen, damit sich Wasser und Lösung gut vermischen. Das müssen Sie so lange machen, bis der Farbumschlag von rot auf grün erfolgt. Die konkrete Tropfen-Anzahl gibt den Härtegrad des Wassers an. 

          3. Frage: Wie groß muss die Wasserenthärtungsanlage sein? 

          Die notwendige Größe der Wasserenthärtungsanlage hängt einzig und allein vom Wasserverbrauch ab. Handelsübliche Geräte sind meist für den Einsatz in einem Haushalt mit 2-5 Personen ausgelegt. 

          4. Frage: Wie erfolgt die Steuerung der Wasserenthärtungsanlage? 

          Moderne und gute Anlagen werden mittlerweile digital gesteuert. Alle relevanten Daten sind auf dem integrierten Display abzulesen. Deluxe-Modelle lassen sich außerdem über Fernbedienung oder App steuern. Auf den Ablauf hat das alles keinen Einfluss. Bei dieser Frage geht es eher darum, wie viel Bedienkomfort Sie sich gönnen möchten. 

          Wasserenthärtungsanlage: Angebotspalette 

          Für die erfolgreiche Installation einer Wasserenthärtungsanlage benötigen Sie verschiedene Einzelteile. Oder Sie entscheiden sich gleich für den Kauf eines praktischen Komplettsets.  

          Ein Überblick über die Möglichkeiten: 

          Wasserenthärtungsanlagen 

          Für jeden Bedarf die passende Wasserenthärtungsanlage. Geräte für einzelne Haushalte sind ebenso erhältlich wie Modelle, mit denen zwei Wohneinheiten gleichzeitig versorgt werden können. 

          Anschlussblock 

          Praktische Bypass-Armaturen für die nachträgliche Einbindung von Wasserenthärtungsanlagen in ein bereits bestehendes Leitungssystem. Durch den Wegfall einer separaten Umgehungsleitung werden massiv Kosten eingespart. Der Anschlussblock erlaubt außerdem eine Aufrechterhaltung der Wasserversorgung, während Sie Wartungsarbeiten an Ihrer Anlage durchführen. 

          Wasserenthärtungsanlagen Komplettset 

          Dieses Package versorgt Sie mit allem, was Sie für die Inbetriebnahme Ihrer neuen Wasserenthärtungsanlage benötigen. 

          Im Standard-Lieferumfang sind z.B. folgende Komponenten enthalten: 

          • 1x LEYCsoft Enthärter 11 Eco midi 
          • 1x Abwasserschlauch (3m) 
          • 1x Airgap 
          • 1x Anschlussblock DN25 
          • 2x Panzerschlauch mit Überwurf 500 mm 
          • 4x Dichtung für Panzerschlauch 
          • 1x Salztabletten 25 kg Sack 

          Wasserenthärtungsanlage: Fazit 

          Wasserenthärtungsanlagen sind besonders dann eine gute Investition, wenn Ihr Brauch- und Nutzwasser zu hart ist und sich dadurch zu viel Ablagerungen auf den Armaturen und in den Leitungen bilden. Weicheres Wasser enthält viel weniger Kalzium und andere Stoffe. Durch die Verwendung von entsprechend gefiltertem Wasser verlängert sich die Lebensdauer aller Geräte im Leitungssystem Ihres Zuhauses. Gleichzeitig sinkt der Verbrauch beim Duschen, Baden und Waschen. Das schlägt sich natürlich positiv in den Finanzen nieder. 

          Analysieren Sie vor dem Kauf einer Wasserenthärtungsanlage aber unbedingt genau, ob überhaupt Bedarf an einem derartigen Gerät besteht. Ist Ihr Wasser von Haus aus bereits weich, bringt eine Anlage auch keine Verbesserung mehr. 

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