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Regulus DBV-2 | Thermische Ablaufsicherung | 2-Wege-Ventil

Thermostatgesteuertes Sicherheits- / Entlastungsventil zum Kühlen von Festbrennstoffkesseln ohne kühlenden Wärmetauscher.

Artikelnummer
16627
inkl 19% MwSt 99,00 €
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Produkt Details

Beschreibung

Zwei Wege Ventil Regulus DBV-2 thermische Ablaufsicherung

Das DBV-2 ist ein thermostatgesteuertes Sicherheits- / Entlastungsventil zum Kühlen von Festbrennstoffkesseln ohne kühlenden Wärmetauscher. Das 2-Wege-Ventil leitet das heiße Wasser des Heizkesselvorlaufs durch den unteren Anschluss , kaltes Wasser zum abkühlen des Heizkessels wird durch den oberen Anschluss geführt. Ist eine Temperatur von  97° C erreicht, öffnet das Ventil die beiden Anschlüsse, dadurch wird durch den unteren Anschluss heißes Wasser des Heizkessels abgeführt und  kaltes Wasser aus der Wasserleitung durch den oberen Anschluss in den Rücklauf zugeführt. Um die korrekte Funktion des Ventiles gewährleisten zu können, muss das Ventil an jener Stelle angebracht werden, an der die Temperatur beim Überhitzen des Kessels am höchsten ist. Für gewöhnlich ist dies direkt auf der Oberseite des Kessels oder im Vorlauf in unmittelbarer Nähe des Kessels. Das thermostatische Element eines renommierten Herstellers befindet sich direkt im Heißwasser, dadurch erfolgt die Reaktion des Ventiles auf eine Veränderung der Heißwassertemperatur unmittelbar.


Da eine Beschädigung bei der Montage ausgeschlossen werden sollte, wurde bei der Konstruktion auf einen externen Fühler verzichtet und das thermostatische Element fest im DBV-2 Ventil verbaut. Das Ventil kann manuell über einen Drehknopf geöffnet werden (ähnlich dem Prüfknopf bei thermischen Ablaufsicherungen).


2 unabhängigen Thermostatelementen kontrollieren das Öffnen und Schließen des Ventils. Dies hat zur Folge, dass selbst dann genügend überschüssige Hitze abgeführt, wenn eines der Elemente ausfällt.
Während der Produktion des DBV 2 wird darauf geachtet, dass jedes Ventil vor dem Versand auf seine Funktion geprüft wird.

Das Ventil ist gemäß Richtline 97/23/EC (PED) und Norm EN 14597 zugelassen. Es handelt sich um einen Sicherheitstemperaturwächter STW des Typs Th nach EN 14597, der gemäß Art.4.3.8.4 EN 303-5 die Anforderungen für eine Vorrichtung zur Ableitung von Überschusswärme erfüllt.

Technische Daten

  • Auslösetemperatur 97 °C +/- 2 °C
  • maximaler Arbeitsdruck Heißwasser: 4 bar
  • Maximaler Arbeitsdruck Kaltwasser: 6 bar
  • Anschluss der Wasserleitung: AG G3/4"
  • Anschluss der Wärmequelle: AG R3/4"
  • Gewicht: 0,70 kg

Mehr Informationen

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Artikel Einheit St
Abmessung in mm
Breite 85
Höhe 227
EAN 4062852565553
Design sonstige
Farbe sonstige
Gewicht in kg 0.700000
Lieferzeit 1 - 3 Werktage**
WEEE-Reg.-Nr. DE 72250202
Abmessung Füllöffnung mm
Nennstrom A
Gewinde 3/4"

Frage zum Produkt

Produkt: Regulus DBV-2 | Thermische Ablaufsicherung | 2-Wege-Ventil

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Wichtige Informationen

Bitte beachten Sie die folgenden wichtigen Hinweise zu gesetzlichen Vorgaben:

1. Wichtige Informationen zur Installation von Split-Klimaanlagen und Wärmepumpen

Achtung: Der Austritt von Kältemitteln ist schädlich für Mensch und Umwelt! Daher regelt die staatliche F-Gase-Verordnung (EU) 2024/573 den Umgang mit Anlagen, die mit fluorierten Treibhausgasen befüllt sind (Wärmepumpen und Split-Klimageräte mit Kältemittel).

Um den Austritt von Gasen durch unsachgemäße Handhabung zu verhindern, darf der Verkauf von Klimageräten und Wärmepumpen nur erfolgen, wenn der Verbraucher einen zertifizierten Betrieb oder Handwerker nennt (Zertifizierung laut Verordnung (EG) Nr. 303/2008), mit dem die Installation geplant ist. Klimaword ist als Verkäufer verpflichtet, die Informationen zu den verkauften Geräten und den vom Käufer genannten zertifizierten Fachbetrieben über einen Zeitraum von 5 Jahren vorzuhalten und auf Verlangen den zuständigen Behörden vorzulegen. Bitte füllen Sie dazu dieses extra vorbereitete Formular aus und senden es an die info@klimaworld.info zurück.

Wichtig: Als eigentliche Installation ist dabei lediglich folgendes definiert: „Die Verbindung von zwei oder mehreren Teilen von Einrichtungen oder Kreisläufen, die fluorierte Treibhausgase enthalten oder dazu bestimmt sind, als Kältemittel fluorierte Treibhausgase zu enthalten, zwecks Montage eines Systems am Ort seines Betriebs, einschließlich der Verfahrensschritte, mit denen die Kältemittelleitungen eines Systems zur Schließung eines Kältekreislaufs miteinander verbunden werden, und zwar ungeachtet, ob das System nach der Montage befüllt werden muss oder nicht.“ Das bedeutet für den Verbraucher, dass das Koppeln der Kältemittelleitungen selbst immer von einem zertifizierten Betrieb oder Handwerker vorgenommen werden muss. Auch bei Klimaanlagen und Wärmepumpen, die das sogenannte Quick Connect System (Anschlussarmatur gemäß DIN378/1) nutzen, ist dies somit Pflicht. Allerdings sind die Installationskosten geringer, da der Techniker durch Schnellverschlüsse und evakuierte Leitungen eine deutliche Zeitersparnis hat.

Das heißt aber auch: Sie dürfen die Montage selbst vornehmen! Dazu gehören etwa die Montage von Innen- und Außengerät, das Durchführen von notwendigen Wanddurchbrüchen und sogar die Verlegung der Kältemittelleitungen. So sparen Sie dem zertifizierten Fachbetrieb Zeit bei der als „Installation“ definierten Kopplung (Verbindung) der Kältemittelleitung.  Bei Verstoß gegen die Verordnung (EG) Nr. 303/2008 und die Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV) werden Strafen von bis zu 50.000 Euro verhängt. Zudem verfallen bei eigenmächtiger Installation sämtliche Garantieansprüche gegenüber dem Hersteller.
 
Zusatzinfos: Der Gesetzgeber definiert die relevanten „dauerhaft geschlossenen Anlagen“ (in dem Fall Klimaanlagen und Wärmepumpen) in der Norm DIN EN 378-1:2021-06 / 2016+A1:2020 als: Permanent geschlossene Anlage, in der die kältemittelführenden Komponenten mittels Schweißen, Hartlöten oder einer vergleichbaren, nicht lösbaren, Verbindung dicht zusammengebaut sind. Diese kann Ventile mit Kappen und Serviceanschlüsse mit Kappen enthalten, welche die sachgemäße Reparatur oder Entsorgung ermöglichen – die zudem unter einem Druck von mindestens einem Viertel des maximal erlaubten Drucks eine geprüfte Leckagerate von weniger als 3 Gramm im Jahr aufweist.

In derselben Norm wird festgelegt, was eigentlich sogenannte Anschlussarmaturen sind: Zwei exakt passende absperrende Armaturen, die Abschnitte von Anlagen abdichten und so angeordnet sind, dass diese Abschnitte miteinander verbunden werden können, bevor sich die Armaturen öffnen, oder getrennt werden können, nachdem diese sich verschlossen haben.

2. Kundenhinweis im Sinne § 13 Absatz 2 der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV):

Die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) regelt den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Stromversorgung in Haushalten und Unternehmen.

Sie schreibt vor, dass Instandhaltungsarbeiten an Geräten mit einem Festanschluss ohne Stecker nur durch ein Installationsunternehmen durchgeführt werden dürfen, welches im entsprechenden Verzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist.

Die Einhaltung dieser Verordnung stellt sicher, dass elektrische Anlagen von Fachpersonal ordnungsgemäß installiert und gewartet werden. Dies reduziert das Risiko von Stromausfällen oder gefährlichen Defekten.

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