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Zugbegrenzer

Zugbegrenzer

Zugbegrenzer sorgen für eine konstante Heizleistung der Abgasanlage. Sie sind einfach einzubauen und wirken zudem äußerst effektiv, sodass Energie und Kosten gespart werden können. Ein Zugbegrenzer bietet sich besonders dann an, wenn der Schornsteinzug beeinflusst wird und so mehr Energie als nötigt verbraucht wird. Diese Veränderungen können durch die Witterung, vorallem in den kalten Jahreszeiten entstehen. Mit der kalten Außentemperatur steigt der Unterdruck in der Abgasanlage beziehungsweise Schornstein wodurch diese einen höheren Zug erhalten. Dies hat zur Folge das der Brennstoffverbrauch stark steigen kann und somit auch die Kosten für den Betreiber.

Der Einbau eines Zugbegrenzers bringt nur Vorteile mit sich, so tragen diese aktiv zur Verringerung der Schadstoffemission bei. Zudem werden Kosten hinsichtlich der Brennstoffmenge gespart. Zugbegrenzer rentieren sich somit schon nach wenigen Jahren.

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Zugbegrenzer, in der DIN 4795 auch als Nebenluftvorrichtungen bezeichnet, sind mechanische oder motorische Bauteile, die in einem Abgassystem gleichmäßige Unterdruckbedingungen herstellen. Sobald der Zug im Schornstein den optimalen Wert überschreitet, öffnet sich die Klappe des Zugbegrenzers und begrenzt den Unterdruck über die zusätzlich zugeführte Luftmenge. Sobald der voreingestellte Wert erreicht ist, schließt die Klappe wieder. Dieser ebenso einfache wie effektive Vorgang sorgt für eine gleichmäßige Verbrennung und messbare Energieeinsparung. Investitionen in Zugbegrenzer amortisieren sich durch den reduzierten Brennstoffverbrauch nach kurzer Zeit und zeigen im privaten und industriellen Bereich einfache Möglichkeiten auf Heizkosten zu reduzieren. Ein weiteres Argument für Zugbegrenzer ist der durch die konstante Verbrennung reduzierte Schadstoffausstoß.

Warum Zugbegrenzer?

Die Dimensionierung von Abgassystemen bzw. Schornsteinen richtet sich nach den daran anzuschließenden Feuerstätten. Die daraus resultierende Leistungsfähigkeit einer Abgasanlage unterliegt jedoch natürlichen Schwankungen, bedingt durch Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten und der Witterung. Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten werden die Abgasanlagen für eine angenommene Außentemperatur von 15° C ausgelegt (nach EN 13384). In der Heizperiode, in der die Anlagen hauptsächlich betrieben werden, kann durch das ungünstige Tem- peraturgefälle ein zu hoher Unterdruck im System auftreten. Das hat zur Folge, dass die Verbrennung auf unwirtschaftliche Weise angefacht wird. Der Wirkungsgrad verschlechtert sich, der Energie- verbrauch steigt. Zugbegrenzer begrenzen den Unterdruck auf den für die Feuerstätte optimalen Wert.

Der Luftdruck

Der Luftdruck an einem beliebigen Ort der Erdatmosphäre ist der hydrostatische Druck der Luft,der an diesem Ort herrscht. Dieser Druck stimmt überein mit der Gewichtskraft der Luftsäule, die auf der Erdoberfläche oder einem auf ihr befindlichen Körper steht. Der Luftdruck wirkt sich auch unmittelbar auf den Zug eines Schornsteins aus. Je niedriger der Luftdruck ist, desto höher ist der Zug in einem Schornstein. Und der Luftdruck ist abhängig vom Ort, in den Bergen zum Beispiel niedriger als in Meeresnähe, von der Tageszeit, von den Wettereinflüssen, und von der Jahreszeit, im Sommer höher als im Winter. So kann die Luftdruckdifferenz zwischen einem Schlechtwettertag im April und einem Schönwettertag im September bis zu 90 hPa betragen.

✔Energieeinsparung durch optimale Betriebsbedingungen des Wärmeerzeugers
✔geringere Stillstandsverluste durch begrenzten Auftrieb
✔Durchlüftung der Abgasanlage in den Stillstandszeiten
✔Starthilfe für Gebläsebrenner

 

Die gemäß DIN 4795 geprüften, mechanisch arbeitenden Geräte geben in Abhängigkeit von der Druckdifferenz im Schornstein eine Öffnung zur Abgasanlage hin frei. Durch die so kontrolliert einströmende Nebenluft wird der Auftrieb (Schornsteinzug), unabhängig von Witterungseinflüssen, konstant gehalten und zugunsten des Verbrennungsprozesses optimiert. Die Zug- begrenzer schaffen somit gleich bleibende Druckbedingungen in der Abgasstrecke und tragen wesentlich zur Erhöhung der Betriebssicherheit sowie des Wirkungsgrades bei.

Wirkungsweise von Zugbegrenzern

Feuerstätten wie Öl- oder Pelletkessel benötigen für ihren Betrieb einen bestimmen und konstanten Unterdruck am Abgasstutzen. Erhöht sich dieser Unterdruck, so verschlechtert sich der entsprechende Wirkungs- bzw. Nutzungsgrad und der Brennstoffverbrauch nimmt zu. Zugbegrenzer bauen diesen erhöhten Unterdruck ab und ermöglichen dadurch einen ruhigeren Abbrand.

Einstellen des Zugbegrenzers

Damit für die Feuerstätte optimale Betriebsbedingungen vorliegen und der maximale Effekt für die Trocknung des Schornsteins erreicht wird, ist der Zugbegrenzer gemäß den Angaben in der Einbauanweisung auf den „Mindest-Zugbedarf“ der Feuerstätte einzustellen. Dieser ist auf dem Typenschild oder in der Montageanweisung angegeben. Bei Anlagen mit Gasfeuerstätten mit Brenner ohne Gebläse oder Heizkessel kleiner Leistung reicht in der Regel ein Zugbedarf von 10 Pa.

Gründe für Nebenluftvorrichtungen

Moderne Feuerstätten stellen besonders hohe Anforderungen an die Abgasanlage. Die angegebenen Wirkungsgrade lassen sich nur durch einen konstanten Unterdruck erreichen. Eine normgerechte Nebenluftvorrichtung bietet die Möglichkeit, den Schornstein unabhängig von der Betriebsweise an die Feuerstätte anzupassen. Sie optimieren die Energiebilanz und den Emissionsausstoß Ihrer Heizanlage. Durch den Einbau einer Nebenluftvorrichtung werden folgende Ziele angestrebt:

• Ausgleich von witterungsbedingten Unterdruckerhöhungen.

• Senkung des Taupunkts und somit späterer Kondensatausfall.

Technische Regeln

Nebenluftvorrichtungen (Zugbegrenzer) sind an Feuerstätten, Verbindungsstücken oder Schornsteinen zulässig, wenn nach DIN 18160-1 (2001) sichergestellt ist:

• dass die einwandfreie Ableitung der Abgase nicht beeinträchtigt wird.

• die Abgase bei Stau oder Rückstrom nicht in gefahrdrohender Menge austreten können.

• die Prüfung und Reinigung der Abgasanlage nicht beeinträchtigt wird.