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Ausdehnungsgefäße

Ausgehnungsgefäß für Ihre Heizungsanlage

Anforderungen an die Heizungsanlage

Ein Großteil der primären Energie wird für die Heizung von Räumen verwendet, daher sehen auch immer mehr Menschen ein, dass die Energiequellen auf unserer Erde nur begrenzt vorhanden sind und die Umwelt durch unwirtschaftliche Heizsysteme belastet wird. Aufgrund dessen kommen immer häufiger umweltfreundliche, schonende Heizungsanlagen zum Einsatz, deren Verbrauch an Energie gering ist, was der Umwelt zugute kommt. Hauptsächlich werden bei Neubauten umweltfreundliche, nachhaltige Heizsysteme bereit von Grund auf eingeplant und dementsprechend beim Bau umgesetzt. 

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Absicherung von geschlossenen Heizsystemen

In geschlossenen Heizsystemen dienen Ausdehnungsgefäße zur druckseitigen Absicherung. Wird ein Heizkessel oder ein Kaminofen oder Kamineinsatz betrieben, der mit Wasser geführt ist, kommt es schnell zur Ausdehnung vom Volumen des Heizungswassers. Sobald die Heizquelle abkühlt, verringert sich das Volumen des Heizwassers wieder. Die Materialien, aus denen eine Heizungslage besteht, sind meist statisch und haben wenig bis gar keine Dehnungskapazität. Dies führt dazu, dass der Druck des Heizungswassers, das in der Anlage eingeschlossen ist, schon bei geringem Anstieg der Temperatur sehr stark steigen kann. Ohne zusätzliche Ausdehnungsgefäße kann diese Erhöhung des Drucks Rohrleitungen und Druckbehälter, im schlimmsten Fall sogar die ganze Heizungsanlage zerstören. Ausdehnungsgefäße bestehen aus flexiblen Membranen aus Gummi, die die Flüssigkeit vom Gaspolster trennt. Dadurch wird der Übergang des Gases in die Flüssigkeit weitgehend vermieden. Durch die Erwärmung wird das Heizungswasser ausgedehnt und der Gaspolster verdichtet andererseits die Membranseite der Ausdehnungsgefäße. So dienen Ausdehnungsgefäße durch die äußerst flexiblen Membranen dem Druckausgleich zwischen der Flüssigkeit und dem Gaspolster. Das Volumen der Ausdehnungsgefäße ist abhängig vom Volumen des Pufferspeichers, wobei als Richtwert eine Größe von mindestens 10 Prozent des Pufferspeichers angenommen werden kann. Dies würde beispielsweise bei einem Pufferspeicher mit 1000 Liter Volumen Ausdehnungsgefäße mit einem Volumen von 100 Liter ergeben. Um aber vorbeugend sicher zu gehen, sollten größere Ausdehnungsgefäße oder sogar mehrere Ausdehnungsgefäße gleichzeitig verwendet werden, vor allem dann, wenn mehrere Heizquellen gleichzeitig in Verwendung sind. Alle Ausdehnungsgefäße können in geschlossene Heizsysteme integriert werden und sind mit allen notwendigen Anschlüssen versehen.

Der Einsatz von Druckausdehnungsgefäße

Die Membran-Druckausdehnungsgefäße kommen hauptsächlich in Heizanlagen, in Kühlanlagen und in Trinkwassersystemen zum Einsatz. Die Entscheidung zum richtigen Ausdehnungsbehälter, der Einbau und die Inbetriebnahme des Behälters sowie die regelmäßige Wartung der Anlage tragen zur optimalen Funktion der Gesamtanlage bei. Die modernen Druckausdehnungsgefäße bestehen aus einem Behälter, der aus zwei verschiedenen Kammern besteht, wobei eine Kammer mit Gas gefüllt ist und die zweite mit Wasser. Getrennt sind diese beiden Kammern durch die Gummimembrane, die das Mischen von Gas und Wasser verhindern. Das verwendete Gas ist meist Stickstoff. Vor allem beim Einsatz von Membran-Druckausdehnungsgefäße bei Trinkwasseranlagen sind besonders hohe Ansprüche an die Qualität gesetzt, denn das Wasser ist Trinkwasser. Daher muss der Behälter ausreichend durchströmt werden, damit immer frisches Wasser zur Verfügung steht und es muss ein Korrosionsschutz bei den Bauteilen vorhanden sein, damit kein Rost entstehen kann. Natürlich müssen hygienische, nicht metallische Materialien zum Einsatz kommen, damit das Trinkwassersystem unbedenklich und hygienisch ist.