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Holzvergaser PID LOGIC Vergaserkessel mit 18 kW Scheitholz Pyrolysekessel

BAFA + BImSchV Stufe 2

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Hocheffizienter Holzvergaser vom deutschen Hersteller zum fairen Preis. Der Robuste und effiziente Aufbau machen den Holzvergaser PID LOGIC zu einer grünen Heizquelle und einen langlebigem Produkt.
2.600,00 €
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Holzvergaser PID LOGIC Vergaserkessel mit 18 kW Scheitholzvergaser

Details

ThermoFlux Deutschland GmbH

Der Kessel wird von der BAFA gefördert:

  • Holzvergaserkessel werden pauschal mit 2.000 € gefördert (diese neue Fördergeldrichtlinie gilt ab dem 01.04.2015)
  • Bedingung Pufferspeicher mind. 55Liter/kW
  • Bedingung ist Bauantrag gestellt oder Gebäudebestand vor dem 01.01.2009

Der Thermoflux Holzvergaserkessel PID LOGIC ist ein hocheffizienter Kessel der im Pyrolyseverfahren in 4 Phasen Holz verbrennt. Der PID Logic ist ausgelegt für eine Fläche von 80 bis 130m² und ein Puffervolumen von mind. 1000 Liter.

Der Kesselkörper ist aus hochwertigem Kesselstahl gebaut, die Brennkammerwände sind 6 mm stark und der Wassermantel 4 mm stark. Die eingebaute hochtemperaturbeständige Keramik sorgt für den gleichmäßigen Wärmeaustausch zum Wassermantel und schützt die Stahlwände vor höherer Temperatur bis 1200°С.

Pyrolyse Verfahren: Das Holz in der Füllkammer wird bei 580 °С zu Holzgas (reich an Kohlenstoffverbindungen). In einer Kombination mit der Primärluft entwickelt sich ein Brennstoff- Luftgemisch, dass durch die Düse in die Brennkammer gerichtet wird. In der Düse wird die Mischung mit Sekundärluft bereichert und entzündet sich selbst, damit das Gasgemisch in der Brennkammer die Temperatur 1200°С erreicht. Bevor die Abgase den Kessel verlassen, strömen sie durch eine Rauchgasleitung, wo sie zzl. Wärme austauschen und sich bis auf eine Temperatur von 150°С abkühlen. Durch das Pyrolyseverfahren wird eine vollständige Holzverbrennung mit geringer Aschenbildung erreicht.

Pyrolysephasen:

  • Phase 1: Trocknung und Entgasung des Holzes bei 580°C
  • Phase 2: Mischung von Holzgas und Sekundärluft in der Brennerdüse 
  • Phase 3: Holzgasverbrennung in der Vergaserkammer  bei 1200°C
  • Phase 4: Abgasumleitung über eine Rauchgasleitung für zzl. Wärmeaustausch, daurch geringe Abgastemperatur 150°C

Dank der Pyrolyse erreicht der Kessel eine Effektivität von über 90%. Der Wassermantel umfasst vollständig die Brennkammer für eine äußerst effiziente Wärmeausnutzung. Der Heizkessel ist von der Außenumgebung durch eine hochtemperaturbeständige 50 mm dicke Dämmschicht aus Mineralwolle isoliert. Der Kessel PID-Logic verfügt über intuitive Regelung, kontrollierbare Leistung und sichere Schutzsysteme. Der eingebaute PID Controller mit einem Mikroprozessor kontrolliert und regelt den Brennprozeß für Erreichung von einem optimalen, sparsamen und umweltfreundlichen Arbeitsmodus. Der Controller regelt Umwälzpumpe des Heizungssystems und der Warmwasserinstallation. Er hat zwei Hauptarbeitsfunktionen. Bei der Aktivierung der Funktion Z-PID (Werkseinstellung) stellt der Controller die Gebläseleistung, abhängig von der gegenwärtigen Temperatur des Kessels und des Abgases bezüglich der eingestellten maximalen Kesseltemperatur, ein. Bei Deaktivierung des Modus Z-PID schaltet der Kontroller den Ventilator ein oder aus abhängig von der Kesseltemperatur und der eingestellten maximalen Kesseltemperatur mit eingebauten Anschlüssen für Umlaufpumpen und Warmwasserfühler.

Der Kessel verfügt über 3 unabhängige Sicherheitssysteme gegen Überhitzung.

  • 1. Bei Temperaturerreichung von 95°С schaltet die Regelung den Ventilator aus und signalisiert dies mit einem akustischen Signal.
  • 2. Unabhängiger STB Thermostat schaltet den Ventilator bei der Temperaturerrei-chung von 95°С aus.
  • 3. Am Sicherheitswärmetauscher, integriert im oberen Teil des Kessels, wird die thermische Ablaufsicherung eingebunden.

Der Heizkessel darf nur mit naturbelassenen und unbehandelten Holz befeuert werden. Die Holzscheite dürfen eine Länge bis 330 mm (Modell PID-18) und eine Länge bis 500 mm (Modelle PID-25 und PID-40) haben. Es dürfen auch gepresste Brennstoffe und Briketts benutzt werden. Die Brennstofffeuchte darf nicht höher als 20% sein. Für eine hochwertige Ausnutzung des Holzkaloriegehalts ist empfohlen ein 1,5-2 Jahre lang getrocknetes Holz zu benutzen. Eine zu hohe Holzfeuchtigkeit senkt den Kaloriengehalt des Holzes und folglich die Kesselleistung.

Zusatzinformation

Gewicht 330 Kg
Lieferzeit 1 - 3 Tage
Abmessung HxBxT 1255x676x930 mm
EAN 4260454520004
Modell PID Logic 18
Nennleistung 18 kW
Abgastemperatur Nennleistung 150 - 180°C
Abgasmassenstrom 12,4 g/s
CO Gehalt der Abgase 83 mg/m³
Feinstaubgehalt 8 mg/m³
Wirkungsgrad 90 %
Förderdruck 10-20 Pa
Brennkammer 76 Liter / Brenndauer Teillast 9 Stunden Volllast 4,5 Stunden
Volumen Wassertasche 52 Liter
Abgasanschluss 150 mm
Abmessung Füllöffnung BxH 220x400 mm
Scheitholzlänge 330 mm
Scheibenspülung Nein
Getrennte Primär- und Sekundärluft Ja
Integrierter Sicherheitswärmetauscher Ja
max. Betriebsdruck 3,0 bar
BImSchV-Emissionswerte ja BImSchv Stufe 2
Abgasnorm CE und EN 303-5 Zugelassen
Leistungsbereich 9-18 kW

Wie berechne ich die richtige Leistung in kW?

Es gibt hierzu eine einfache pauschale Formel. Diese sollten Sie einmal auf die Wasserseitige Leistung und einmal auf die Luftseitige Leistung ausrechnen. Somit wissen Sie was der Einsatz Wasserseitig schaft und was einen Raum (wo er aufgestellt ist) er durch die Konvektion beheitzen kann.

  • 0,08 kW je m² bei einem Neubau mit hohem Dämmungsstandard
  • 0,12 kW je m² bei einem Altbau mit mitllerem Dämmungsstandard
  • 0,15 kW je m² bei einem Altbau mit mäßig oder schlechtem Dämmstandard

Beispielrechnung von Kaminleistung Wasserseitig in kW auf m²:

10 kW / 0,08 kW= 125m² bei hohem Dämmungsstandard

Beispielrechnung von m² auf Kaminleistung Wasserseitig in kW:

125m² x 0,08 kW= 10 kW bei hohem Dämmungsstandard


Warum muss ein Holzvergaser überdimensioniert werden?

Bei einem Haus mit einem Wärmebedarf von beispielsweise 20kW reicht der Einsatz eines Öl-, Gas- oder Pelletheizgerätes mit einer Leistung von ebenfalls 20kW verständlicherweise vollkommen aus.

Würde man nun ein Holzheizkessel mit 20kW Leistung zum Einsatz bringen, dann müsste dieser wie zu Großmutters Zeiten unentwegt bestückt werden und selbst das würde nicht genügen, da der Kessel auch bei ständigem Betrieb Leistungsschwankungen unterworfen ist.

Deswegen sollte die Größe des Holzvergasers mindestens um 50% über dem Wärmebedarf des Gebäudes abzudecken und zugleich einen Energieüberschuss zu erzeugen, der im Puffer zwischen gespeichert wird, um dann nach Abbrand des Holzes komfortabel genutzt werden zu können. Dadurch reduziert sich die tägliche Heizaufgabe auf ein Minimum und die Holzheizung bietet Komfort.

Was ist die Bundesemissionsschutzverordnung Stufe 1 oder 2?

Die derzeitige 1. BImSchV gilt selbstverständlich auch für Neugeräte. Sie sieht zwei Stufen für die einzuhaltenden Emissionsgrenzwerte vor, wobei die erste Stufe ja bereits seit 2010 giltt. Die zweite Stufe für Scheitholz wird, im Gegensatz zu anderen Brennstoffen wo die Stufe 2 ab dem Jahre 2015 gilt, erst ab dem Jahr 2017 in kraft treten, mit noch niedrigeren Grenzwerten. Bei den Grenzwerten wird auf CO (Kohlenstoffmonooxis) Feinstaub und Wirkungsgrad geachtet. Die CO und Feinstaubwerte müssen gleich oder untertroffen werden.

Alle Holzkessel oder Holzvergaserkessel die die unten genannten Werte nicht erfüllen können auch nicht mehr zugelassen werden, einzige Abhilfe wäre ein zusätzlicher Feinstaubfilter welcher die Werte verbessert.

Alle Holzkessel oder Holzvergaserkessel die derzeit zugelassen werden und nur die derzeitige Verordnung erfüllen, haben selbstverstänlich Bestandsschutz und sind von der Regelung 2017 ausgeschlossen.

Die Emissonstabelle der BImSchV 1 und 2

 Feuerstättenart Stufe 1 Errichtung ab dem 22.03.2010
Stufe 2 Errichtung ab dem 01.01.2017

(Bezeichnung ändert sich je nach Stufe)

CO-Gehalt in mg/m³ Feinstaub in mg/m³ CO-Gehalt in mg/m³ Feinstaub in mg/m³
Naturbelassenes Brennholz
1000 100  --- ---
Holz und Kohlebrennstoffe
 --- --- 400 20

Brauche ich zwingend einen Pufferspeicher oder kann man den Kessel auch direkt in die Heizung speisen?

Es ist zwingend erforderlich einen Puffespeicher einzubinden, da ein Kessel nicht einfach so seine Heizkraft abschalten kann. Bei einer Gastherme mit einem Durchlauferhitzer ist das zum beispiel nicht der Fall, hier wird das Gas zugeführt wenn es benötigt wird und die Zufuhr sofort gestoppt, wenn kein Bedarf mehr da ist. Das ist bei einem Kessel, wo bspw. Scheitholz oder Kohle gefeuert wird natürlicht nicht möglich, da das Holz o.ä. nicht einfach aus geht wenn kein Bedarf mehr da ist. Die erzeugte Energie muss also irgendwo hin und da kommt der Pufferspeicher zum Einsatz.


Wie groß muss der Pufferspeicher sein?

Das Pufferspeichervolumen sollte mindestens 50 - 100 Liter pro Wasserseitigem kW betragen

Beispiel: ein Kamin hat eine Gesamtleistung von 15 kW, davon gibt er sind 5 kW an die Raumluft ab und 10 kW stellt er dem Pufferspeicher zur Verfügung.

10kW x 50 Liter = 500 Liter mindest Puffervolumen


Welche Art von Pufferspeicher gibt es?

Es gibt viele Varianten:

Heizungspuffer (nur für die Heizungseinspeisung)

Brauchwasserpuffer (nur für die Trinkwassererwärmung)

Tank im Tank Kombispeicher (für Heizung und Trinkwasser) hier ist in einem Pufferspeicher ein zweiter emmailierter Speicher eingebaut und wird durch das umliegende Heizungswasser erwärmt

Hygiene Kombispeicher (für Heizung und Trinkwasser) hier ist ein Edelstahlwärmetauscher im Speicher verbaut, dieser wird wie im Tank im Tank System vom umliegenden Heizungswasser erwärmt. der Vorteil zum Tank im Tank System ist, das der Edelstahlwärmetauscher nicht so viel Platz weg nimmt wie ein zzl. Tank und somit hat man mehr Speichervolumen für die Heizung. Dies ist also die effektivste Variante bei Heizung und Trinkwassererwärmung.

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