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Atmos DC 32 SP(L) 35 KW Kombikessel ohne Brenner

Kombikessel BImSchV 1

Frage zum Artikel

Atmos DC 32 SPL 35 KW Kombikessel mit Ölbrenner
Die Kombikessel dieser Serie ermöglichen die Holzverbrennung auf dem Prinzip der Generatorvergasung in der Kombination mit einem Brenner für Pellets oder Heizöl.

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Atmos DC 32 SPL 35 KW Kombikessel ohne Brenner

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  • Atmos DC 32 SP(L) 35 KW Kombikessel ohne Brenner

Details

Atmos

Atmos DC 32 SP(L) 25 KW Kombikessel ohne Brenner

Die Kombikessel DC 18 SP, DC 25 SP/ DC 25 SPL und DC 32 SP/ DC 32 SPL

Die Kombikessel dieser Serie ermöglichen die Holzverbrennung auf dem Prinzip der Generatorvergasung in der Kombination mit einem Brenner für Pellets oder Heizöl.

Die Kombikessel haben 3 untereinander angeordnete Kammern. Die beiden oberen dienen der Holzvergasung wie bereits von den klassischen Holzvergasern bekannt. Die dritte  untere Kammer wird von vorn mit dem Atmos A25 Pelletbrenner oder einem handelsüblichen Ölbrenner ausgestattet. Optimale Verbrennungsqualität wird durch keramische Auskleidung erreicht. Beide Systeme beeinflussen sich gegenseitig nicht, da sie durch einen Wassermantel voneinander getrennt sind. Dadurch erreicht der Kessel einen hohen Wirkungsgrad beim Heizen mit den einzelnen Brennstoffarten. Alle Kombikessel haben nur einen Rauchrohrabgang für den Anschluss am Kamin, daher wird nur ein Schornstein benötigt.

  • Kombination einzelner Brennstoffarten möglich: Holz + Pellets, Holz + Heizöl
  • Ein späterer Austausch der einzelnen Brenner ist möglich
  • Große Platzersparnis, da beide Wärmeerzeuger übereinander angeordnet sind
  • Kompakte Bauform mit max. 68cm Breite
  • Kessel aus hochwertigem 6mm Kesselstahl
  • Großer Füllraum: 
  • 1. 66 Liter: DC18SP

    2. 100 Liter: DC25SP und DC25SPL

    3. 140 Liter: DC32SP und DC32SPL

  • mit integriertem Sicherheitswärmetauscher ½“ für thermische Ablaufsicherung
  • Kessel sind standartmäßig mit Saugzuggebläse ausgestattet
  • Bei SPL sind handelsueblichen Oelbrenner verwendbar
  • Nur ein Schornsteinanschluss
  • Nur ein Schornstein nötig
  • Pelletsilo mit 250, 500 und 1000 (nur in Verbindung eines Pelletbrenners nötig) ist rechts oder links positionierbar
  • Textilspeicher in verschiedenen Größen (nur in Verbindung eines Pelletbrenners nötig)
  • ökobetrieb bei allen Arten der Beheizung
  • Automatisch Umschaltung optional möglich für DC25SPL und DC32SPL
  • Empfehlung: Puffermanagementmodul für optimale Pufferladung

TIP:

Interessante Themen, Informationen und Hilfen finden Sie auch im Atmos Forum

Zusatzinformation

Gewicht 571 kg
Abmessung HxBxT 1772x678x957 mm
Modell DC 32 SP(L) ohne Brenner
Nennleistung 35 kW [Holz] 20 kW [Pellets] 30,5 kW [ÖL]
Abgastemperatur Nennleistung 230 °C [Holz] 154 °C [Pellets] 157 °C [ÖL]
Abgasmassenstrom 18 g/s [Holz] 10 g/s [Pellets] 10 g/s [ÖL]
CO Gehalt der Abgase 355 mg/m³ [Holz] 115 mg/m³ [Pellets] 9 mg/m³ [ÖL]
Feinstaubgehalt 8 mg/m³ [Holz] 38 mg/m³ [Pellets] 103 mg/m³ [ÖL]
Wirkungsgrad 87 % [Holz] 86 % [Pellets] 92 % [ÖL]
Förderdruck 24 Pa
Brennkammer Schamott
Volumen Wassertasche 160 Liter
Abgasanschluss 152 mm
Abmessung Füllöffnung 450x260 mm
Scheitholzlänge 530 mm
Scheibenspülung Nein
Getrennte Primär- und Sekundärluft Nein
Integrierter Sicherheitswärmetauscher Ja
max. Betriebsdruck 2,0 bar
BImSchV-Emissionswerte ja Stufe 1
Rücklauftemperatur 65 °C

Wie berechne ich die richtige Leistung in kW?

Es gibt hierzu eine einfache pauschale Formel. Diese sollten Sie einmal auf die Wasserseitige Leistung und einmal auf die Luftseitige Leistung ausrechnen. Somit wissen Sie was der Einsatz Wasserseitig schaft und was einen Raum (wo er aufgestellt ist) er durch die Konvektion beheitzen kann.

  • 0,08 kW je m² bei einem Neubau mit hohem Dämmungsstandard
  • 0,12 kW je m² bei einem Altbau mit mitllerem Dämmungsstandard
  • 0,15 kW je m² bei einem Altbau mit mäßig oder schlechtem Dämmstandard

Beispielrechnung von Kaminleistung Wasserseitig in kW auf m²:

10 kW / 0,08 kW= 125m² bei hohem Dämmungsstandard

Beispielrechnung von m² auf Kaminleistung Wasserseitig in kW:

125m² x 0,08 kW= 10 kW bei hohem Dämmungsstandard


Warum muss ein Holzvergaser überdimensioniert werden?

Bei einem Haus mit einem Wärmebedarf von beispielsweise 20kW reicht der Einsatz eines Öl-, Gas- oder Pelletheizgerätes mit einer Leistung von ebenfalls 20kW verständlicherweise vollkommen aus.

Würde man nun ein Holzheizkessel mit 20kW Leistung zum Einsatz bringen, dann müsste dieser wie zu Großmutters Zeiten unentwegt bestückt werden und selbst das würde nicht genügen, da der Kessel auch bei ständigem Betrieb Leistungsschwankungen unterworfen ist.

Deswegen sollte die Größe des Holzvergasers mindestens um 50% über dem Wärmebedarf des Gebäudes abzudecken und zugleich einen Energieüberschuss zu erzeugen, der im Puffer zwischen gespeichert wird, um dann nach Abbrand des Holzes komfortabel genutzt werden zu können. Dadurch reduziert sich die tägliche Heizaufgabe auf ein Minimum und die Holzheizung bietet Komfort.

Was ist die Bundesemissionsschutzverordnung Stufe 1 oder 2?

Die derzeitige 1. BImSchV gilt selbstverständlich auch für Neugeräte. Sie sieht zwei Stufen für die einzuhaltenden Emissionsgrenzwerte vor, wobei die erste Stufe ja bereits seit 2010 giltt. Die zweite Stufe für Scheitholz wird, im Gegensatz zu anderen Brennstoffen wo die Stufe 2 ab dem Jahre 2015 gilt, erst ab dem Jahr 2017 in kraft treten, mit noch niedrigeren Grenzwerten. Bei den Grenzwerten wird auf CO (Kohlenstoffmonooxis) Feinstaub und Wirkungsgrad geachtet. Die CO und Feinstaubwerte müssen gleich oder untertroffen werden.

Alle Holzkessel oder Holzvergaserkessel die die unten genannten Werte nicht erfüllen können auch nicht mehr zugelassen werden, einzige Abhilfe wäre ein zusätzlicher Feinstaubfilter welcher die Werte verbessert.

Alle Holzkessel oder Holzvergaserkessel die derzeit zugelassen werden und nur die derzeitige Verordnung erfüllen, haben selbstverstänlich Bestandsschutz und sind von der Regelung 2017 ausgeschlossen.

Die Emissonstabelle der BImSchV 1 und 2

 Feuerstättenart Stufe 1 Errichtung ab dem 22.03.2010
Stufe 2 Errichtung ab dem 01.01.2017

(Bezeichnung ändert sich je nach Stufe)

CO-Gehalt in mg/m³ Feinstaub in mg/m³ CO-Gehalt in mg/m³ Feinstaub in mg/m³
Naturbelassenes Brennholz
1000 100  --- ---
Holz und Kohlebrennstoffe
 --- --- 400 20

Brauche ich zwingend einen Pufferspeicher oder kann man den Kessel auch direkt in die Heizung speisen?

Es ist zwingend erforderlich einen Puffespeicher einzubinden, da ein Kessel nicht einfach so seine Heizkraft abschalten kann. Bei einer Gastherme mit einem Durchlauferhitzer ist das zum beispiel nicht der Fall, hier wird das Gas zugeführt wenn es benötigt wird und die Zufuhr sofort gestoppt, wenn kein Bedarf mehr da ist. Das ist bei einem Kessel, wo bspw. Scheitholz oder Kohle gefeuert wird natürlicht nicht möglich, da das Holz o.ä. nicht einfach aus geht wenn kein Bedarf mehr da ist. Die erzeugte Energie muss also irgendwo hin und da kommt der Pufferspeicher zum Einsatz.


Wie groß muss der Pufferspeicher sein?

Das Pufferspeichervolumen sollte mindestens 50 - 100 Liter pro Wasserseitigem kW betragen

Beispiel: ein Kamin hat eine Gesamtleistung von 15 kW, davon gibt er sind 5 kW an die Raumluft ab und 10 kW stellt er dem Pufferspeicher zur Verfügung.

10kW x 50 Liter = 500 Liter mindest Puffervolumen


Welche Art von Pufferspeicher gibt es?

Es gibt viele Varianten:

Heizungspuffer (nur für die Heizungseinspeisung)

Brauchwasserpuffer (nur für die Trinkwassererwärmung)

Tank im Tank Kombispeicher (für Heizung und Trinkwasser) hier ist in einem Pufferspeicher ein zweiter emmailierter Speicher eingebaut und wird durch das umliegende Heizungswasser erwärmt

Hygiene Kombispeicher (für Heizung und Trinkwasser) hier ist ein Edelstahlwärmetauscher im Speicher verbaut, dieser wird wie im Tank im Tank System vom umliegenden Heizungswasser erwärmt. der Vorteil zum Tank im Tank System ist, das der Edelstahlwärmetauscher nicht so viel Platz weg nimmt wie ein zzl. Tank und somit hat man mehr Speichervolumen für die Heizung. Dies ist also die effektivste Variante bei Heizung und Trinkwassererwärmung.

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